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Eierlegende Wollmilchsau - Was der Arbeitgeber vom Bewerber verlangen darf

RECHT / RÖMERMANN RECHTSANWÄLTE AG - Jung soll er sein, perfekt ausgebildet, dazu noch ein Hochschulabschluss mit summa cum laudae, EDV-Kenntnisse, Flexibilität und 5 Fremdsprachen. Die Erwartungen der Firmen an zukünftige Arbeitnehmer steigen seit Jahren. Und das zum Teil auch zu Recht. In einem aktuellen Urteil am Hamburger Landesarbeitsgericht unterlag eine Bewerberin, die sich durch die verlangten, sehr guten Englischkenntnisse diskriminiert fühlte. Doch Englischkenntnisse verstoßen in diesem Fall aber nicht gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Viele andere Ansprüche dagegen schon.
Was der zukünftige Arbeitgeber vom Bewerber verlangen darf, und was nicht, weiß Prof. Dr. Michael Fuhlrott, Fachanwalt für Arbeitsrecht, von der Römermann Rechtsanwälte AG mit Standorten in Hamburg, Berlin und Hannover.

 
 
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Kommen wir auf den erwähnten Fall mit den Englischkenntnissen zurück, sie hatten ja hier die Arbeitgeberin vertreten. Warum hatte die Bewerberin vor Gericht keine Chance?
Seit 2006 gibt es das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz: auf was muss man als Unternehmen hier bei der Stellenausschreibung achten?
Kommen wir auf das Thema Geschlecht: normalerweise müssen ja Stellen männlichen und weiblichen Bewerbern offen stehen. Gibt es denn Ausnahmen?
Sind Altersbegrenzungen denn rechtens?
Wann macht denn aus Bewerbersicht eine Klage wirklich Sinn?
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