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Lachflash gleich Cybermobbing? - Das machen peinliche Videos mit uns

INKLUSION, GEFÜHLE UND MARKETING / AXEL DICKSCHAT - Der Ball prallt ins Gesicht, das Skateboard fliegt von den Füßen weg und das Trampolin hat plötzlich ein Loch: Fail-Videos sind voll von Pleiten, Pech und Pannen - und es gibt sie millionenfach im Netz. Manchmal schicken sich Kollegen die kleinen Aufmunterer heimlich zu. Oder die Videos laufen einfach im Wohnzimmer, so nebenbei, auf dem Bildschirm mit. Für einen kurzen Moment sind sie eine witzige Ablenkung, der Lacher ist garantiert. Aber was ist eigentlich mit den Menschen, die in den Videos zu sehen sind? Und stumpfen wir als Zuschauer nicht irgendwann ab? Was machen die peinlichen Videos mit uns?
Darüber können wir mit einem echten Peinlichkeitsexperten sprechen: Axel Dickschat ist internationaler Sprecher, Marketing- und Vertriebsleiter für Inklusion. Sein Motto: Es ist wie es ist – ich bin wie ich bin!

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Dickschat, schauen Sie selbst manchmal diese peinlichen Online-Videos, finden Sie diese bewegten Bilder witzig?
Welche Wirkung haben die Videos grunsätzlich auf uns Zuschauer?
Könnte es sogar sein, dass besonders die jungen Zuschauer dann das was sie sehen in die Realität umsetzen wollen?
Was macht das mit den Menschen, die in diesen Videos zu sehen sind - ist das noch lustig oder schon menschenverachtend?
Würden Sie sagen, dass diese peinlichen Online-Videos eine Vorstufe für Cybermobbing sind?
Hätten da nicht eigentlich Facebook und Co. die Aufgabe solche Videos zu löschen, wenn da eine Grenze überschritten wird?
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