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Schlecht gebrüllt, Trainer - Schreiende Erwachsene sind Spielverderber

STIMME UND HÖREN / BRIGITTA GUMPRICHT - Sportvereine sind vor allem bei Familien beliebt. Kids möchten sich da ausprobieren, mit anderen zusammen sein, und Spaß haben - Und weniger: Erfolg! Das sieht bei den Erwachsenen, die sich um sie kümmern, allerdings oft anders aus. Was sich vor allem an den Wochenenden an den Spielfeldrändern im Lande abspielt, ist nicht schön. Und schadet sogar. Beispiel: Fußball. Da schreien die Trainer oder die ehrgeizigen Eltern die Kleinen im Kasernenhofton an, befehlen und brüllen. Was zu tun ist, um eine Niederlage zu verhindern. Dabei wollen zumindest die unter Zehnjährigen einfach spielen. Und haben Gegentore nach Abpfiff meistens direkt vergessen.
Was es mit den Brüll-Attacken auf sich hat, was sie auslösen und wie wir damit umgehen können, das klären wir jetzt mit Brigitta Gumpricht. Sie ist Stimmexpertin und -trainerin.

 
 
  Teaser mp3 mus
Frau Gumpricht, Kinderfußball sollte eigentlich ein Spiel ohne Leistungsdruck sein. Vermittelt ein brüllender Trainer nicht genau das Gegenteil?
Wer angeschrien wird, hat Angst Fehler zu machen, oder?
Leider müssen oft auch ehrgeizige Eltern zurückgehalten werden, ihren Nachwuchs anzubrüllen, wenn er etwas falsch gemacht hat. Ist die Wirkung von brüllenden Vätern oder Müttern eigentlich unterschiedlich?
So ein Herumbrüllen kann doch auch für denjenigen, der brüllt, nicht gut sein? Oder baut der Stress ab? Eher ja wohl nicht...
Mal etwas anderes. Angenommen, ich bin bei einem Spiel dabei und feuere lautstark an, und brülle und schreie vor Begeisterung. Hört man diesen Unterschied und schade ich damit meiner Stimme nachhaltig?
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