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Wenn Sie ähm in den ähm Bahnhof einsteigen - Du sollst nicht stoibern!

RHETORIK / WINFRIED BUERZLE - Den meisten von uns ist die Wutrede von Giovanni Trapattoni aus dem Jahr 1998 noch gut im Ohr. "Strunz! Was erlaube Strunz?" oder "...waren schwach wie eine Flasche leer" sind nur einige Kultzitate aus der Rede des wutentbrannten Italieners. Obwohl es nicht seine Muttersprache war und die Rede insgesamt recht amüsant klang, hat am Ende doch jeder verstanden, worum es ihm ging. Ganz anders bei einem, dessen Muttersprache deutsch ist. Was Edmund Stoiber im Jahr 2002 in seiner Transrapidrede sagen wollte, weiß bis heute niemand so genau. "Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug." Von guter Rhetorik und einer klaren Ausdrucksweise war damals keine Spur. Aber sollte das nicht gerade für einen Politiker das A und O sein? Welche Rolle spielen eine deutliche Aussprache und klare Formulierungen in unserem Alltag und im Job?
Und wie kann ich das üben? Darüber sprechen wir Winfried Bürzle. Er ist Comedyredner und hält Vorträge über angewandte Rhetorik und vertritt das Gebot: "Du sollst nicht stoibern!"

 
 
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Herr Bürzle, was ist Ihr liebstes Beispiel für schief gelaufene Rhetorik?
Wenn Sie abends fernsehen - schlagen Sie da manchmal die Hände über den Kopf zusammen, wenn Sie dort manche reden hören?
Wie wichtig ist eine geübte Rhetorik und eine klare Ausdrucksweise im alltäglichen Leben?
Gibt es Situationen im Job, wo man mit einer guten Rhetorik vielleicht mehr erreichen kann?
Nicht jeder hat die Möglichkeit die Seminare von Rhetoriktrainern zu besuchen. Gibt es auch alltagstaugliche Rhetorik- und Sprechübungen sozusagen für daheim?
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