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Zwiespalt Zeitumstellung? – So repräsentativ ist die EU-Umfrage wirklich

MEINUNGSVIELFALT/MARKT- UND SOZIALFORSCHUNG – Im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück. Noch drehen alle EU-Staaten an der Uhr - doch damit könnte bald schon Schluss sein, das haben Sie mitbekommen: Bei einer Umfrage der Europäischen Union spricht sich die Mehrheit der Wähler dafür aus, die Zeitumstellung abzuschaffen. Berichten zufolge gibt es ein eindeutiges Resultat: Mehr als 80 Prozent derjenigen, die abgestimmt haben, sprachen sich für ein Ende der Zeitumstellung aus. Insgesamt sollen 4,6 Millionen Antworten aus Europa online eingegangen sein, heißt es von der EU-Kommission. Ein Rekordergebnis. Bisher hatten bei solchen Online-Umfragen maximal 500.000 Frauen und Männer mitgeklickt.
Dabei hat die EU-Umfrage zur Zeitumstellung einen Haken, sagt unsere Experte: Sie ist nicht repräsentativ, meint Professor Horst Müller-Peters von der Technischen Hochschule Köln.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Professor Müller-Peters, erst einmal: was bedeutet im Zusammenhang mit Umfragen repräsentativ und nicht repräsentativ?
Sie kritisieren die EU-Umfrage zur Zeitumstellung als nicht repräsentativ – warum?
Wie erklären Sie sich das?
An anderen Studien der Markt- und Sozialforschung nehmen sehr viel weniger Menschen teil als an der EU-Umfrage zur Zeitumstellung. Sind mehr Teilnehmer nicht automatisch besser?
Wie sollten Politiker und Medienmacher Ihrer Meinung nach mit derartigen Situationen umgehen?
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