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Abschied auf Abstand - Trauern in Zeiten von Corona

TRAUER, LEID & VERLUST / THOMAS SOMMERER – Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist ein schwerer Schlag - doch besonders in Zeiten von Corona haben die Hinterbliebenen noch mehr mit ihrer Trauer zu kämpfen. Beerdigungen dürfen nämlich vorerst nur unter besonderen Auflagen durchgeführt werden: Nur der engste Kreis darf am Grab Abschied nehmen und tröstende Umarmungen sind auch weiterhin verboten.
Wir sprechen mit Trauercoach Thomas Sommerer darüber, was diese Bedingungen mit Trauernden machen und was in dieser doppelt schwierigen Lage bei der Trauerbewältigung helfen kann.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Sommerer, ist es ein großer Unterschied, ob bei der Trauerfeier - ich sage jetzt mal - das halbe Dorf kommt oder nur der engste Kreis der Verwandten?
Was macht das mit uns, wenn wir in einem solchen schweren Moment keine körperliche Nähe erfahren können - durch tröstende Umarmungen zum Beispiel?
Wenn jetzt während der Corona-Zeit ein geliebter Mensch geht, was kann ich als Trauernder für mich tun, dass ich durch die Umstände nicht zusätzlich leiden muss.
Könnte es sein, dass Menschen, die während der Corona-Zeit Menschen zu Grabe tragen müssen, gar keine richtige Trauerbewältigung erleben?
Herr Sommerer, in einigen Gemeinden werden Trauerfeiern sogar schon als Stream für die Angehörigen angeboten - ist das die Zukunft der Beerdigungen?
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