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Auf mich ist Verlass? - Wie die Krise unser Selbstvertrauen bedroht

VERTRAUEN & BUSINESS / JÖRG BOTHE - Wer sich sicher fühlt, der ist selbstbewusst und das auch, weil er sich selbst vertraut. Die Pandemie-Zeiten haben dieses Gefühl aber bei vielen Menschen angeknackst. Besonders schwer ist es auch im Umgang mit Kindern geworden. Wir Erwachsenen möchten ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie sich auf uns verlassen können. So wird Sicherheit vermittelt. Und solange alles "seinen Gang geht" und im persönlichen Umfeld und Leben vieles vorhersehbar ist, ist es leicht, Sicherheit zu zeigen. Vielleicht auch gegenüber den Eltern, die in ihrem Alter jetzt überfordert sind mit Corona. Zu viel ändert sich gerade in zu kurzer Zeit, Maßnahmen werden diskutiert und wieder verworfen, medizinische Erkenntnisse auch - nehmen wir nur das Thema Impfen. Nach der Freude kam schnell der dicke Hammer, Impfstoffe, die schon verimpft waren,  wurden mit Hinweise auf lebensbedrohliche Nebenwirkungen gestoppt.
Wie können in solchen Zeiten Selbstvertrauen behalten, wiedergewinnen und Vertrauen vermitteln? Darüber sprechen wir jetzt mit Jörg Bothe. Er ist Vertrauensexperte, hält Vorträge und berät unter anderem Führungskräfte.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Bothe, wenn wir selbst unsicher sind, können wir trotzdem Sicherheit vermitteln?
Hat das dann auch tatsächlich etwas damit zu tun, wie ich spreche und wie ich wirke?
Wann ist es wichtig, ehrlich zu sein und vielleicht zu sagen, ich weiß das jetzt wirklich nicht. Geht sowas auch "in selbstsicher"?
Müssen wir grundsätzlich die Ansprüche runterschrauben, dass wir das Leben für beherrschbar halten?
Wie wichtig ist es in diesen Zeiten, mit jemanden über die eigenen Zweifel zu sprechen? Also nicht mit Kindern oder Eltern, die sich vielleicht auf mich verlassen, sondern mit Freunden?
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