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Gesehen - zack - einsortiert - Schubladendenken gehört nicht ins Büro

SOCIAL-MEDIA ENTWICKLUNG / AXEL DICKSCHAT - Das Arbeitsleben vieler Menschen bewegt sich nicht im Home-Office, sondern der direkte Kontakt zu Menschen ist nötig. Egal, ob an der Supermarktkasse, beim Kundenbesuch oder im Büro. Und wir alle wissen: häufig sehen wir jemanden zum ersten Mal und haben direkt ein ganz bestimmtes Bild im Kopf. Sekundenschnell schätzen wir die Menschen ein und sekundenschnell haben wir vielleicht auch schon ganz unbewusst wegen irgendwas Vorurteile. Und die sind dann nur ganz schwer wieder aus unserem Kopf rauszukriegen.
Genau das ist aber wichtig, sagt unser Experte Axel Dickschat. Der internationale Sprecher, Marketing- und Vertriebsleiter für Inklusion weiß, wie wir unsere unbewussten Vorurteile bekämpfen können.

 
 
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Herr Dickschat, ich sag das jetzt mal ganz platt: der neue Kollege, der deutlich Übergewicht hat und schwitzend und schnaufend die Treppe hochkommt oder die neue Kollegin, die Chantal heißt und auffällig stark geschminkt ist. Was mache ich, wenn ich merke, dass ich sie direkt in eine Schublade stecke?
Wie schaffe ich es, keine vorschnellen Beurteilungen zu treffen?
Mal die umgekehrte Frage: Ganz häufig können Menschen nichts für ihre Figur und niemand kann was für seinen Namen. Was raten sie denjenigen, die immer wieder Vorurteilen begegnen - wie sollen sie damit umgehen?
Kollegen, die nicht die Norm erfüllen, sind potentielle Mobbingopfer. Wie schätzen sie das angesichts der aktuellen Entwicklungen wie z.B. der Mee-Too-Debatte ein - bessert sich da was?
Wie viel Einfluss sollten denn ihrer Ansicht nach Vorgesetzte nehmen, was das Thema Vorurteile angeht?
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