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Joe Biden for President? - Warum wir Senioren nicht unterschätzen sollten

GERONTOLOGIE / DEMOGRAFISCHER WANDEL / CLAUDIA FISCHER - Mit 77 Jahren, da fängt das Leben an: US-Politiker Joe Biden will im stolzen Alter noch ins Weiße Haus einziehen und Präsident werden. Anfang November stellt er sich Donald Trump, der ja auch nicht mehr ganz so jung ist. Aber auch das Alter des Demokraten ist im Wahlkampf ein großes Thema. Trump sagt, Biden sei senil und wäre nicht geeignet für das Amt. Und es ist ja tatsächlich so, dass ein US-Präsident eigentlich 24 Stunden am Tag bereit sein muss, schwerste Entscheidungen zu treffen. Da muss der Körper und auch der Kopf mitspielen. Geht das mit 77 Jahren noch? Das frage ich Claudia Fischer. Sie ist Expertin für Altern, Gesundheit, Lebensqualität, den demografischen Wandel sowie Mitglied unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

 
 
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Frau Fischer, einfache Frage vornweg: Kann man mit 77 Jahren noch US-Präsident werden, wenn man fit ist?
Ein US-Präsident muss täglich viele Entscheidungen treffen und Fakten im Kopf haben. Wie schwer fällt einem das im Alter?
Wie sehr kann ich denn mit Stress umgehen im hohen Alter? Oder brauche ich regelmäßige Ruhepausen?
Gibt es denn Übungen oder Tricks, wie ich geistig fit bleibe im hohen Alter?
Jetzt kann ich ja in jedem Alter mit etwas überfordert sein. Wie reagieren denn speziell Senioren auf solche Situationen?
Kann ich mit 77 Jahren eigentlich noch die Jugend erreichen und ansprechen? Wenn ja, wie?
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