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Narrenfreiheit im Büro? - Welche Maske darf ich tragen?

KOMMUNIKATION / STEFAN HÄSELI – Es ist Karnevals- und Faschingszeit, und vor allem im Westen und Süden des Landes sind die Narren und Jecken  los. Und das ganze Spektakel macht auch vor den Büros nicht halt. In den Karnevalshochburgen wird gefeiert, auch mit Kollegen und ab und an auch im Kostüm. Wir haben uns allerdings gefragt, was noch erlaubt ist. Und wie weit die Narrenfreiheit im Büro überhaupt gehen darf und ob wir da nicht alle irgendwie Masken tragen - das ganze Jahr über. Darüber diskutieren wir jetzt mit Kommunikationsexperte Stefan Häseli – er ist Moderator, Speaker und Infotainer.

 
 
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Herr Häseli, erstmal ganz konkret gefragt für diejenigen, die ausgiebig Karneval oder Fasching feiern wollen: Wer ist da der Maßstab, was erlaubt ist. Der Chef?
Es gibt Frauen, die sagen, dass sie sich für die Arbeit verkleiden - mit Kostüm und Pumps - und Männer,die das gleiche von ihrem Anzug sagen. Hilft sowas nicht auch, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen?
Ist es ein Zeichen von Unsicherheit, wenn ich mich bei der Arbeit anders gebe als ich normalerweise bin? Also im übertragenen Sinne ne Maske trage? Also sportlich tue obwohl es mir schwerfällt? Oder mich über Weine schlau mache, obwohl ich sie gar nicht mag, um mitreden zu können?
Wieviel Narrenfreiheit würden Sie jemandem bei der Arbeit zugestehen? Dürfte also eine Mitarbeiterin, die wirklich Erfolge vorweisen kann, auch in der Jogginghose kommen?
Und nochmal zurück in die Karnevalshochburgen: An Weiberfastnacht ist Schlipse abschneiden, Kollegen bützen oder schunkeln im Büro üblich - was aber tun, wenn an dem Tag jemand von außerhalb anreist, ein Kunde zum Beispiel? Einfach weg mit der Krawatte geht ja wohl nicht - oder fällt das schon unter Brauchtum, das man kennen muss?
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