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Risiko "Risikogruppe" - Warum wir die Alten nicht abstempeln sollten

VERHALTEN & KOMMUNIKATION / GERHARD METZ - Konflikte zwischen Generationen gab es ja immer schon. Der Streit um die richtige Erziehung, um die Rente oder das Klima. In der Corona-Krise wird das Thema besonders deutlich. Die einen wollen die Risikogruppe am liebsten "wegsperren", damit wir die Wirtschaft wieder ans Laufen kriegen. Die anderen kümmern sich rührend um die Senioren, kaufen für sie ein und rufen täglich bei den Großeltern an.
Spaltet uns die Corona-Krise oder führt sie uns zusammen? Und wie fühlen sich die "Alten" eigentlich, wenn sie ständig nur als Risikogruppe bezeichnet werden? Das frage ich unseren Experten Gerhard Metz. Er ist Verhaltens- und Kommunikationstrainer für Fach- und Führungskräfte.

 
 
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Herr Metz, Sie beschäftigen sich viel mit dem generationsübergreifenden Miteinander. Sehen Sie in der Corona-Krise eine Spaltung oder rücken wir näher zusammen?
Können Sie die Wortmeldungen einiger Politiker und Experten verstehen, dass wir für die Alten unsere Wirtschaft vor die Wand fahren?
Was macht es mit den älteren Menschen, wenn sie das hören und bloß als "Risikogruppe" abgestempelt werden?
Wir sehen in der Krise auch Menschen wie den 100-jährigen Briten Tom Moore, der mit seinen Runden auf dem Rollator Spenden sammelt oder Dietmar Hallervorden, der in der TV-Show "The Masked Singer" rumhüpft wie ein Teenager. Wie agil ist die sogenannte Risikogruppe eigentlich heute noch?
Welche Chancen sehen Sie in dieser Krise, gerade für das Miteinander der Generationen?
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