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Urlaubsfrust statt Urlaubslust? - Vorfreude auf weniger ist jetzt mehr!

ERFOLG & VERHALTEN / KATRIN SEIFARTH - Ich gebe ja zu, der Sommerurlaub ist etwas, auf dass sich eigentlich alle immer freuen. Ich kenne kaum jemanden,, der nicht im Winter schon davon redet, was wieder geplant ist. Egal, ob es an die Nordsee gehen soll oder in die Berge - oder weiter weg, in andere Länder. Mit Corona werden wir uns aber von ganz vielen dieser Pläne verabschieden müssen. Im Kleinen haben wir das ja schon in den Osterferien erlebt, was im Großen jetzt in den Sommerferien auf uns zukommt. Aber müssen wir jetzt wirklich total frustriert sein? Nein, meint Katrin Seifarth. Sie ist Expertin für unbewusste Verhaltens- und Kommunikationsweisen, Coach und Gründerin von "train-effect". Und sie meint, es ist es sinnvoll, jetzt schon neue Pläne zu machen.

 
 
  Teaser mp3 mus
Frau Seifarth, Sie sagen, Vorfreude auf weniger ist besser als immer wieder Frust über neue Reisewarnungen?
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, uns unseren Urlaub auch zu Hause schön vorzustellen?
Also mal überspitzt gesagt: mit guter Laune, einem Duftöl in der Badewanne und dem Cocktail in der Hand kann zu Hause Urlaubsfeeling entstehen? Oder indem ich mit den Kindern ihre Lieblings-Urlaubs-Speisen koche?
Nehmen wir an, Urlaub ist in Deutschland möglich, vielleicht in einer Ferienwohnung im Schwarzwald. Ist das dann die Chance, Dinge wie Wandern oder das Waten in kalten Bächen zu entdecken, statt auf Malle Backe an Backe zu liegen?
Was immer wieder als Grund angegeben wird, weiter weg zu reisen, ist unser Wetter. Aber kann uns das wirklich daran hindern, dass wir uns auf den Urlaub zu Hause bzw. in Deutschland freuen?
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