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Verhärtete Fronten - Wann wir die Meinung anderer aushalten müssen

KONFLIKTE & MENSCHEN VERBINDEN / DR. GEORG MICHALIK - 53 Schauspieler:innen, ein Projekt und ganz viel Drama: An diesem Theater kam wohl niemand in den letzten Wochen vorbei: Mit der Protestaktion "allesdichtmachen" wollten einige bekannte Darsteller:innen dem Frust vieler eine Stimme geben. Am Ende lief die Sache irgendwie schief und viele ihrer Kolleginnen und Kollegen, aber auch andere in sozialen Medien gingen zum (teils heftigen) Angriff über. Aber das, was da auf der großen Bühne breit getreten wurde, beschäftigt uns immer wieder im Leben: Wie geht man damit um, wenn sich Fronten so verhärten, dass das Miteinander plötzlich auf der Kippe steht. Egal ob privat oder im Job - wie gehen wir mit derartigen Konflikt-Situationen um?
Das frage ich jetzt Dr. Georg Michalik. Er ist Organisationspsychologe und Experte auf den Gebieten Konflikte, Lösungen und Menschen verbinden.

 
 
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Herr Michalik, nehmen wir an, es haben sich zwei Lager mit grundverschiedenen Meinungen gebildet, ein explosives Gemisch. Wie vermeidet man da, dass die Bombe hochgeht?
Gerade in Krisensituationen könnte man meinen: Wir sitzen alle in einem Boot, da kann das mit dem Zusammenhalt doch gar nicht so schwer sein. Woran hapert´s?
Wie gesund finden Sie es, die abweichende Haltung eines anderen auch einfach mal kommentarlos auszuhalten?
Wenn die Fronten so brutal verhärtet sind, dass es scheinbar keinen gemeinsamen Nenner gibt: Wie soll man da noch vernünftig aufeinandertreffen können, geschweige denn zusammen arbeiten?
Kann ein jeder oder auch Teams etwas präventiv dafür tun, um solche Auseinandersetzungen zu vermeiden oder von vornherein das Ausmaß einzudämpfen?
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