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Wenn Promis sterben - Warum trauern wir, obwohl sie uns fremd sind

TRAUER, LEID & VERLUST / THOMAS SOMMERER – Wenn Promis sterben, kommen sofort auf den Social Media-Kanälen Beileidsbekundungen von Fans und allen möglichen Leuten. Viele von denen, haben den Prominenten natürlich nicht persönlich gekannt und trotzdem sind sie tief traurig. Ein besonders extremes Beispiel ist der Tod von Diana, Princess of Wales, als sie 1997 den tödlichen Autounfall hatte. Ganz England hatte damals Tränen vergossen, obwohl die wenigsten sie sicherlich persönlich mal getroffen haben. Warum geht uns der Tod von Prominenten, also völlig fremden Personen, so nah? Diese Menschen spielen in unserem Privatleben ja keine große Rolle und wir werden auch locker ohne sie weiterleben können. Darüber sprechen wir jetzt mit demTrauercoach Thomas Sommerer.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Sommerer, warum geht uns der Tod von bekannten Persönlichkeiten oft sehr nahe, auch wenn wir die Person gar nicht persönlich kannten?
Projizieren wir in solchen Situationen auch eigene traurige Erlebnisse auf den Tod eines Prominenten?
Bei welchen Prominenten ist die öffentliche Trauer besonders groß?
Welche Rolle spielt die Todesursache bei der Wirkung auf die Trauer in der Öffentlichkeit?
Es gibt auch Extrem-Fälle, in denen manche Menschen glauben, nach dem Tod ihres Stars selber nicht mehr weiterleben zu können, z.B. nach dem Tod von Kurt Cobain. Wie kommt es, dass Menschen bei fremden Personen so fühlen können?
Gibt es uns auch ein positives Gefühl, mit so vielen Menschen um uns herum traurig zu sein?
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