Verzockt: 170 Millionen Euro Krankenkassenbeiträge sind weg
GESUNDHEITSWESEN /SABINE FINKMANN – Monat für Monat zahlen wir alle brav unsere Krankenkassenbeiträge – und
verlassen uns darauf, dass dieses Geld dort ankommt, wo es gebraucht
wird: beim Arzt, im Krankenhaus oder für notwendige Therapien. Jetzt
sorgen allerdings Berichte über hohe Verluste bei Immobilieninvestments
von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen für Schlagzeilen.
Gleichzeitig wird über Einsparungen im Gesundheitswesen diskutiert, die
Patienten und Ärzte direkt betreffen könnten. Wie passt das eigentlich
zusammen? Was ist da genau passiert und welche Folgen könnte das für uns
Versicherte haben? Darüber sprechen wir jetzt mit Sabine Finkmann. Sie
hat selbst einige Zeit für eine Kassenärztliche Vereinigung gearbeitet
und ist mittlerweile unter anderem Expertin für das Gesundheitswesen.
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Teaser |
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| Fangen wir mal ganz vorne an: Was ist bei diesen Immobilienfonds eigentlich passiert und warum sorgt der Fall derzeit für so viel Aufsehen? |
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| Wieso können Krankenkassen oder Kassenärztliche Vereinigungen überhaupt die Beiträge von gesetzlich Versicherten in Fonds anlegen, wie sind da die Regeln? |
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| Aktuell wird viel über notwendige Einsparungen im Gesundheitswesen diskutiert. Jetzt klafft da zusätzlich noch das Loch von mindestens 170 Millionen Euro. Welche Auswirkungen könnte das auf PatientInnen und auf niedergelassene Ärztinnen und Ärzte haben? |
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| Warum sind die Änderungen für Patienten und Ärzte so relevant? |
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| Viele Versicherte fragen sich nun, ob ihr Geld künftig wirklich sicher verwaltet wird. Welche Konsequenzen wären aus Ihrer Sicht notwendig, um das Vertrauen in das Gesundheitssystem wieder zu stärken und ähnliche Fälle künftig zu verhindern? |
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