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Was Arbeitnehmer wünschen - Stress und Leistungsdruck sind nicht Kündigungsgrund Nr.1!

POTENTIALENTFALTUNG, KARRIEREPLANUNG UND TEAMANALYSE / ELKE WÖRNER - Wer arbeitet und arbeitet und Überstunden anhäuft, der überlegt am häufigsten, ob eine Kündigung nicht der beste Weg wäre, um wieder klar zu sehen. Klar, wir wissen alle, dass zufriedene Arbeitnehmer welche sind, die auch wertgeschätzt werden. Und dass das natürlich nicht passiert, wenn die Überstunden schon Monate abdecken. Trotzdem: eine aktuelle Studie zeigt auch, dass Stress und Leistungsdruck erst an Platz 3 der häufigsten Kündigungsgründe kommt. Und zwar nach unerträglichen Kollegen. Warum das so ist und was Firmen unbedingt tun müssen, damit ihnen nicht ihre Mitarbeiter weglaufen, das klären wir jetzt mit einer Expertin.
Elke Wörner ist Unternehmensberaterin und Profi auf dem Gebiet der Karriere-, Erfolgs- und Geschäftsplanung. Als Autorin und Coachin kennt sie sich aus mit Themen wie Gruppendynamik, Potentialentfaltung und Personalrecruiting.

 
 
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Frau Wörner, wenn so viele Überstunden angehäuft werden, ist das dann nicht im Umkehrschluss ein Zeichen, dass die Arbeit der Mitarbeiter unglaublich wichtig ist? Warum werden sie dann trotzdem allein gelassen?
Was kann denn eine Firma tun, die sich nicht noch mehr Personal leisten kann, um zu entlasten? Vielleicht mal die Prioritäten besprechen, nach denen gearbeitet werden soll?
Als zweitwichtigsten Grund nennen die Menschen in der Studie ein schlechtes kollegiales Umfeld. Können Chefs da überhaupt was machen, wenn sich welche nicht "riechen" können?
Sie als Expertin sagen, die meisten Arbeitnehmer überlegen sich um den Jahreswechsel herum, dass sie kündigen möchten. Liegt das daran, dass sie da zur Ruhe kommen?
Kommen wir zu Platz 3 der unrühmlichen Liste. Leistungsdruck, Stress und Überlastung ist für gut 60 Prozent ein Grund, zu kündigen. Wie kann ein Unternehmen da die Dynamik rausnehmen?
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