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Kann die Pille Krebs verhindern? - Neue Studie, Experte ordnet ein

MEDIZIN UND GESUNDHEIT / BERUFSVERBAND DER FRAUENÄRZTE - Jede Frau, die die Pille nimmt weiß: Dieses Verhütungsmittel hat Nebenwirkungen. Ein paar Kilo oben drauf ist da noch das harmloseste... Einige Forscher warnen vor den Hormonpräperaten, weil das Risiko für Brustkrebs steigen soll. Umso überraschender ist wohl diese Neuheit in der Forschung, die wohl kaum ein Experte erwartet hätte: Frauen, die die Pille nehmen, sollen seltener Eierstock-Krebs bekommen. Das zeigt eine neue Auswertung aus Dänemark, die das British Medical Journal jetzt veröffentlich hat. Für diese Studie (Veröffentlichung www.bmj.com/content/362/bmj.k3609) wurden 1,8 Millionen Frauen befragt und untersucht. Die Einnahme der Pille senkt also das Risiko für Eierstock-Krebst, doch wie sieht es mit anderen Krebsarten aus? Und was ist mit anderen hormonellen Verhütungsmethoden – tritt der Effekt auch hier auf?
Wir sprechen darüber jetzt mit Dr. Christian Albring, dem Präsidenten des Berufsverbandes der Frauenärzte.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Dr. Albring, was haben die dänischen Forscher genau untersucht, und was haben sie herausgefunden?
Tritt der Effekt bei allen Arten von hormoneller Verhütung auf?
Aber das Risiko für Brustkrebs steigt, wenn eine Frau die Pille nimmt?
Wie verändert sich denn das Krebsrisiko insgesamt, wenn eine Frau hormonell verhütet? (*Americ. Journal of Obstetrics and Gynecology 2017 www.ajog.org/article/S0002-9378(17)30179-5/abstract)
Was bedeutet das für die Wahl der Verhütungsmethode?
Haben Sie als Mediziner Beispiele, wann das der Fall ist – also wann die Pille für eine Frau nicht in Frage kommt?
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