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Locker im Lockdown? - Warum Leichtigkeit gerade jetzt so wichtig ist

MALEREI & LEICHTIGKEIT / ALEKSANDRA VUJOVIC - Es sind keine einfachen Zeiten und sie verlangen vielen Menschen sehr viel ab. Vor allem die Kontaktbeschränkungen sorgen dafür, dass wir alle weniger erleben, weniger zu erzählen haben und natürlich weniger liebe Menschen von Angesicht zu Angesicht treffen. Natürlich können die Medien viele Bedürfnisse stillen, allerdings werden sie ja eigentlich nur "stumpf" konsumiert.
Und deshalb sollten wir ruhig den Schritt wagen, mit uns selbst unterwegs zu sein - sagt unsere Expertin für Malerei & Leichtigkeit, Aleksandra Vujovic.

 
 
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Frau Vujovic, Sie sagen, wir sollten einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen, ein, zwei Straßen weit, und noch mehr auf Kleinigkeiten achten als sonst vielleicht. Sie machen das ja - und bekommen immer neue Anregungen für ihre Phantasie. Wie geht das?
Das heißt, wir müssen uns einfach nur darauf einlassen, Dinge wahr zu nehmen? Aktuell also z.B. schöne Weihnachtsdekorationen an Häusern oder in Gärten, oder vielleicht den lustigen wuscheligen Hund, der ganz eifrig mit seinem Herrchen unterwegs ist?
Viele kennen es aus Kindertagen, dass man vielleicht in fremde Wohnungen oder Fenster schaut, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, und sich Geschichten zu den Menschen ausdenkt, die man dort in einem winzigen Ausschnitt sieht. Was lösen solche Phantasien aus, was regen sie an?
Was sagen sie Menschen, denen es schwerfällt, sich auf so etwas einzulassen? Die meinen, sie hätten keinen Phantasie für so etwas?
Im Grund ist es ja ein echtes Rezept, um keinen Lockdown-Koller zu bekommen: Frische Luft, Bewegung und den Gedanken freien Lauf lassen. Ist es wirklich so einfach, wie es sich anhört? Oder gibt es auch Tage, wo sowas einfach nicht klappen will?
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