TIPP
schnell
Themen
finden

Krisenkunst oder Kunst in der Krise? - Was Corona verändert

MALEREI & LEICHTIGKEIT / ALEKSANDRA VUJOVIC -  Mona-Lisa mit Maske - das hat sich die Kölner Künstlerin Ursula Düster ausgedacht. Und sowas zeigt ja: es ist auch während der Pandemie Kunst möglich. Die Kulturschaffenden müssen ja schließlich irgendwohin mit ihrem Schaffensdrang. Aber entwickelt sich tatsächlich eine Krisen-Kunst, die später mal der Corona-Zeit zugeordnet wird? Oder sind nicht gerade ganz viele Künstlerinnen und Künstler auch müde und frustriert angesichts der möglicherweise existenzbedrohenden Beschränkungen?
Obwohl das so ist, profitiert am Ende die Kunst doch von der Krise - glaubt Aleksandra Vujovic, unsere Expertin für Malerei & Leichtigkeit.

 
 
  Teaser mp3 mus
Frau Vujovic, als erstes mal konkret die Frage: inspiriert Sie die Corona-Pandemie in irgendeiner Art und Weise oder möchten Sie genau das Gegenteil: sozusagen fröhlich motiviert dagegen arbeiten?
Ganz viel muss im Lockdown ja im Netz stattfinden - per Stream treten Musiker auf, es gibt Datenbanken mit Kunst auf Abruf. Für wen bringt das mehr, was meinen Sie? Für die Künstler oder die Besucher?
Haben die Krisenzeiten die Kunst schon verändert oder stellt sich so etwas erst viel später heraus?
Sie glauben, die Krise ist eine Chance für die Kulturschaffenden? Warum? Weil sie ein kreatives Ventil für den Frust bietet Oder , weil ganz vielen Menschen bewusst geworden ist, was sie gerade vermissen?
Hat die Pandemie eigentlich ganz bestimmte Künstler hervorgebracht, die es vorher so noch gar nicht gab?
Gerne informieren wir Sie regelmäßig über neue Themen.
Sie können auch nur Experteninterviews aus ihrem Sendegebiet als Vorschlag erhalten.
jetzt abonieren