Krankmeldung ab Tag 1: Was die Reform für Angestellte wirklich bedeutet
BELASTUNG UND ARBEIT / MARKUS GLASSL – Beim ersten Kratzen
im Hals direkt zum Arzt – Das könnte schon bald wieder zum Arbeitsalltag
gehören, wenn es nach der Bundesregierung geht. Die telefonische Krankmeldung
soll abgeschafft werden – stattdessen muss der gelbe Schein statt erst nach Tag
drei, direkt ausgestellt werden. Das kommt weder bei Gesundheitsministerin
Grimm-Benne, noch bei dem Hausärzteverband gut an. Aber was bedeutet die
geplante Reform für Mitarbeitende? Wir fragen Markus Glassl von Individual
Coaching. Er ist Experte für Performance und Gesundheit am Arbeitsplatz.
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| Herr Glassl, wenn Beschäftigte künftig schon am ersten Krankheitstag eine Krankschreibung vorlegen müssten: Was macht so eine Regelung mit der Kultur in Unternehmen? |
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| Befürworter sagen: Es geht darum, Missbrauch zu verhindern. Ab wann wird aus Kontrolle am Arbeitsplatz aber ein Vertrauensproblem? |
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| Kann eine strengere Krankschreibungsregelung dazu führen, dass Menschen krank zur Arbeit kommen — und damit am Ende weniger leistungsfähig sind? |
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| Sie beschäftigen sich mit Performance und Gesundheit am Arbeitsplatz. Wie wichtig ist Regeneration, wenn Menschen langfristig leistungsfähig bleiben sollen? |
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| Viele Unternehmen stehen unter Druck: hohe Krankenstände, Fachkräftemangel, Produktivität. Was wäre aus Ihrer Sicht der bessere Weg, um Fehlzeiten zu reduzieren? |
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