Wehrpflicht und Zivildienst – Was bedeutet das für Jugendliche?
FAMILIENBERATUNG
& KOMMUNIKATIONSTRAINIG / DR. UTE GRÜNHAGEN – Der Arbeiter-Samariter-Bund fordert die Rückkehr des
Zivildienstes – sollte die Wehrpflicht wieder aktiviert werden. Darüber wird ja
schon einige Zeit diskutiert. Neun, besser zwölf Monate sollten sich
„Verweigerer“ sozial in die Gesellschaft einbringen, so der Bundesvorsitzende.
Aber was würde so eine Verpflichtung mit jungen Erwachsenen machen? Wir sprechen darüber mit Dr. Ute Grünhagen. Sie ist Familienberaterin und
Kommunikationsexpertin.
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| Junge Menschen reagieren oft nicht sehr positiv darauf, dass sie ein Jahr ihres Lebens nicht mehr frei planen könnten. Könnte es nicht auch sein, dass so ein verpflichtendes Jahr eher ausbremst? |
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| Glauben Sie, dass eine staatliche Verpflichtung das eigene Selbstbestimmungsgefühl nachhaltig beeinflussen? |
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| Viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder nach der Schule erst einmal Erfahrungen fürs Leben sammeln. Könnte ein verpflichtender sozialer Dienst dabei tatsächlich helfen? |
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| Dann gibt’s aber auch junge Menschen, die gerne zur Bundeswehr möchten und die Eltern machen sich verständlicherweise Sorgen – wie geht man als Familie damit um? |
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| Kann ein verpflichtender Zivildienst tatsächlich Werte wie Verantwortung und Solidarität vermitteln – oder funktioniert das nur freiwillig? |
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